4. Schwullesbisches Sommerfest

Impressionen |Flyermotiv | Stände | Bühnenprogramm

  • 30.07.2005, 12 bis 22 Uhr
  • Königstraße Höhe Amtsgericht

Auch dieses Jahr war Petrus uns mehr als wohlgesonnen. Denn am 30.07.2005 schien, es als wolle die Sonne sich von ihrer wärmsten Seite zeigen. Begleitet von Kaiserwetter begann auso unser Sommerfest 2005.

Infostände [Standplan]

Mit fast 30 Infoständen war das Fest auch in diesem Jahr wieder einwenig gewachsen. Und so wundert es nicht, dass der soziolkulltuelle, politische und informierende Charakter des Duisburger CSD nicht zu kurz kam.

Die Jugendgruppe Junge Unschuld organisierte wieder das beliebte Kinderschminken und der schwul-lesbische Radiosender Christopher FM bot eine Chill-Out-Area zum relaxen. Aber auch die HoKuDu, SHalk, SLam & friends, Lidu, Pink Power sowie Herzenlust wollen nicht vergessen werden.

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Mit von der Partie waren dabei vor allem Gruppen, und Vereine der unmittelbaren Umgebung Duisburgs. Viele unserer Mitgliedsgruppen waren dabei auch mit einem Infozelt Zelt vertreten. Natürlichen waren unter den Auswärtigen Gästen auch viele bekannt aus den letzen Jahren dabei: Die Green Barets, der LSVD oder die EXIT sind nur einige Namen, die man hier zu nennen kann. Auch neue Besucher konnten gegrüsst werden, wie Weiberkram, oder der TSC KonTAKT aus Düsseldorf.

Politisches
Von allen allen politischen Parteien, die im Rat der Stadt Duisburg vertreten sind, folgten immer hin die Linke, die Grünen und die Sozialdemokraten in Form der Jusos unser Einladung und waren erschienen.

Die Schirmherrschaft über das Fest hatte übrigens Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernommen. Auch wenn er aus Terminlichen Gründen das Fest nicht eröffnen konnte, lies er es sich nicht nehmen und seinen Besuch abzustatten. Seine Grußworte betonten die Wichtigkeit unsere Arbeit, aber auch die Selbstverständichkeit unseres Öffentlichen Auftrettens. Natürlich nahm der OB auch Bezug auf die Zeitgleich im 15km entfernten Marxloh stattfindende Nazidemo und lobte unsere Standhafte Entscheidung Flagge gegen rechts zu zeigen.

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So lies der Vorstand des AkDuLuS Aufkleber drucken, damit jeder der wollte Flagge zeigen konnte und sich nicht verstecken musste. In diesem Zusammenhang sollte noch mal die Standhaftigkeit der Duisburger Szene betont werden: alle Gruppen, die ein Teilnahme am Sommerfest zusagt hatten, nutzen die Möglichkeit durch ihr Erscheinen Flagge zu zeigen, lediglich eine Gruppe sagte als Reaktion auf den Naziaufmarsch ihr Erscheinen ab, was wir tief bedauern.[Zur Stellungnahme…]

Neben dem Engament gegen den Nazi Aufmarsch sammelte der Vorstand im Rahmen der Aktion Stop Rosa Listen [zur Aktion] Unterschriften, gegen die Polizeiliche Speicherung Homosexueller als Tätermerkmal in den Ländern: Bayern, Thüringen und NRW

Bühnengramm [Zum Bühnenprogramm]
Das Bühenprogramm war wie in den Jahren zuvor eine bunte Mischung des fastgänzlichen Kleinkunstreportuars: Gesang, Travestie, Tanz und Muscial sowie Modenschauen lockten auch das Laufpublikum an diesem sonnigen Samsatg. Ralf Berghoff [d-artistst] verstand es als Moderator die Menge in Stimmung zu bringen.

Ein Lecker bissen auch der ertoischen Art waren die Modenschauen der DUMA [DUMA]. Neben einer Vielzahl der Künstler stach wohl vorallem Flügel das Musical sowie der fast zur Tradition gewordene Auftritt von Bo Shannon – unsere Queen of Soul- zum Abschluss hervor.

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Weiter Highlight waren, Jennifer, Amy & Thomas, Heidi Stern, Paqual Justin sowie Jennifer Dean & Friends. Auch Mayne Shalaan verzauberte das Publikum durch seine Stimme.

Afterparty & Sonstiges

Auch für das Leibliche wohl wurde gesorgt. Der Grillstand lieferte Würstchen und Pommes Frittes im Arkord. Der Caipistand bot Sekt und unsere (für die guten Mischungen berühmten) Caipiriniahs an. Die beiden Bierwagen wurden vom Team des Wiener Stübchens betreut, und sorgten dafür das keine Kehle Trocken blieb. Die Afterparty fand auch dieses Jahr wieder DJÄZZ auf der Börsenstraße 13 – also in unmittelbarer Nähe zum Fest – statt. Mit mehr als 120 gelang es dem von der WarmUp bekannten DJ Eisbaer mit viel Pop und 80er-Beat die Menge zu begeistern.

Zu guter Letzt
An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer, die dazu beigetragen haben, dass das Sommerfest – das kann man wohl behaupten – auch 2005 ein voller Erfolg war. DANKE!!!

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