Stadtkämmerer Langner entschuldigt sich für schwulenfeindliche Äußerung

Duisburgs Kämmerer Peter Langner. Foto: Rainer Raffalski/Archiv (WAZ)Der Duisburger Kämmerer Peter Langner hat sich für seine schwulenfeindlichen Äußerungen Abend zu Bundestagswahl entschuldigt. Langner griff er Sonntag bei einer Wahlparty Guido Westerwelle verbal an: «Ich will keinen schwulen Außenminister.». Es sei eine unüberlegte Reaktion gewesen, so Langner.

Der Duisburger Stadtkämmerer Peter Langner (SPD) hat sich für eine schwulenfeindliche Äußerung über FDP-Chef Guido Westerwelle entschuldigt. Am Montag erklärte er, er habe diese Aussage unmittelbar nach Bekanntgabe des voraussichtlichen Wahlergebnisses gemacht – entsprechend «spontan und unüberlegt» sei sie gewesen.

«Selbstverständlich habe ich als ein in jeglicher Hinsicht toleranter Mensch keinerlei Vorurteile gegenüber Homosexualität», erklärte Langner. Schon gar nicht sei es seine Absicht gewesen, die gleichgeschlechtliche Liebe in irgendeiner Weise zu diskriminieren. «Wenn ich durch meine Äußerung Gefühle von Menschen verletzt habe, dann tut mir das leid, und ich entschuldige mich in aller Form dafür.»

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